BIOGRAFIEN

 

Mélanie Adami Sopran

Mélanie Adami sammelte erste Bühnenerfahrungen am Theater St. Gallen als Mitglied des hauseigenen Opernchores. Bereits während des Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste wirkte sie in verschiedenen Opernproduktionen und Konzerten als Solistin mit. Im Herbst 2002 debütierte sie als Frasquita in der Oper „Carmen“ am Luzerner Theater. Mélanie Adami erhielt Preise des Migros-Genossenschafts-Bundes und der Ernst Göhner Stiftung und erlangte im Juni 2004 den Master in Performing Arts an der Zürcher Hochschule der Künste. Zwischen 2009 und 2015 stand Mélanie Adami am Theater Arth u.a. als Hanna Glawari „Die lustige Witwe“ und Rosalinde „Die Fledermaus“ in mehr als 140 Aufführungen auf der Bühne. Im Konzertfach hört man Mélanie Adami sowohl in den grossen Werken der Klassik und Romantik als auch in kammermusikalischer Literatur.

 

Benjamin Berweger Tenor

Der Tenor Benjamin Berweger wuchs in Stein AR auf. Er studierte Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste bei Lina Maria Åkerlund. Im Sommer 2013 schloss er den Master of Arts in Pädagogik „mit Auszeichnung“ ab und wurde mit dem „Werner und Berti Alter-Preis“ honoriert. Als Solist im Oratorienfach und in Kammermusikwerken ist er regelmässig zu hören, u.a. als Evangelist in Bachs „Johannes-“ und „Matthäuspassion“, im „Weihnachtsoratorium“, in Haydns „Die Schöpfung“ oder in Mozarts „Requiem“. Er war bereits verschiedentlich auf der Bühne zu hören, u. a. mit La Petite Bande unter der Leitung von Sigiswald Kuijken in Haydns „La canterina“ in der Rolle des Don Pelagio oder am Opernhaus Zürich als Tamino in einer Kinderproduktion von „Die Zauberflöte“.

Mit ebenso grosser Begeisterung widmet er sich dem Liedgesang zusammen mit dem Pianisten Sebastián Tortosa. Benjamin Berweger ist Gesangslehrer an den beiden Musikschulen Olten und Rorschach-Rorschacherberg.

 

Rahel Cunz Violine

Rahel Cunz erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Rudolf Bamert in Zürich und bei Aida Stucki-Piraccini an der Hochschule für Musik und Theater in Winterthur. Diese Studien wurden ergänzt durch die Teilnahme in Meisterklassen von Joseph Gingold und Gérard Poulet in Greensboro, USA, von Boris Belkin in Siena und von Rainer Kussmaul an der Carl-Flesch-Akademie in Baden-Baden. Schon früh errang Rahel Cunz Erste Preise bei verschiedenen Wettbewerben, so u.a. beim Schweizerischen Jugendmusikmusikwettbewerb und beim Brahms-Wettbewerb. Sie erhielt Förderpreise des Migros-Genossenschaftsbundes und der Kulturstiftungen von Stadt und Kanton St. Gallen. Seit 1994 ist Rahel Cunz Konzertmeisterin beim Musikkollegium Winterthur. Als Mitglied des Solistenensembles des Collegium Novum Zürich arbeitet sie regelmässig mit Heinz Holliger, Jörg Widmann, Sofia Gubaidulina, Arvo Pärt, Salvatore Sciarrino u.a. Einige Werke bekannter Komponisten wurden ihr gewidmet, von ihr uraufgeführt und aufgenommen. Die Ausbildung begabter junger Geigerinnen und Geiger am Konservatorium Winterthur ist ihr ein weiteres grosses Anliegen. Neben diesen Tätigkeiten übt sie eine vielseitige Konzerttätigkeit aus sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin in unterschiedlichen Formationen. Sie ist eine der wenigen Geigerinnen, die das epochale Violinkonzert von György Ligeti in ihrem Repertoire führt.

 

Melanie Forgeron Mezzosopran

Nach abgeschlossenem Violinstudium in Nürnberg studierte Melanie Forgeron Operngesang an der Hochschule Hannover. Sie war festes Ensemblemitglied am Theater in Aachen und am Theater in Bielefeld, lebt in Zürich und arbeitet als freischaffende Sängerin. Ihre Leidenschaft gild neben der Oper dem Liedgesang. Gastengagements führten sie u.a. nach Holland, Amerika, Japan und Afrika.

 

Clemens Morgenthaler Bariton

Clemens Morgenthaler studierte an den Musikhochschulen Freiburg und Basel Kirchenmusik und Gesang (Konzertdiplom mit Auszeichnung). Prägende Lehrer waren Kurt Widmer, Rudolf Piernay (Meisterkurse) und Beata Heuer-Christen. Er ist Gewinner, Preisträger und Stipendiat diverser Wettbewerbe. Konzerte in ganz Europa und den USA, Opernengagements, Uraufführungen und Rundfunkaufnahmen, bei denen er mit renommierten Pianisten, Orchestern, Dirigenten und Regisseuren zusammenarbeitete, dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit. Er lehrt Gesang an der Musikhochschule Trossingen. Seit 2010 ist Clemens Morgenthaler Professor für Gesang an der Hochschule Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch.

 

Claire Pasquier Klavier

Claire Pasquier wurde in England geboren und gewann bereits mit 11 Jahren ein Stipendium für hochbegabte Kinder. Dieses führte sie ans Royal College of Music in London, wo sie Klavier und Geige studierte. An der University of Melbourne in Australien vervollständigte sie ihr Studium und erlangte das Solistendiplom mit Auszeichnung. Anschliessend war Claire Pasquier Preistägerin verschiedener Wettbewerbe in Melbourne und Sydney, worauf eine erste Anstellung als Korrepetitorin an der Victoria State Opera in Melbourne folgte. Aufgrund eines Stipendiums erfolgten weitere Studien in Italien, wo sie bei verschiedenen Festivals und Meisterklassen als Pianistin engagiert wurde, u. a. auch am Opern-Studio La Scala. Weitere Engagements und Auftritte führten sie nach London ans English National Opera Studio und ans Royal Opera House, an die English National Opera nach Glyndebourne und später zur Pariser Fondation Royaumont. Nach langjähriger Arbeit in Tel Aviv beim Israeli Vocal Arts Institute in Zusammenarbeit mit der New Israeli Opera und der Metropolitan Opera New York wurde die Künstlerin als Solorepetitorin am Theater St. Gallen und bei den Bregenzer Festspielen verpflichtet. Heute arbeitet Claire Pasquier europaweit als freischaffende Pianistin und Begleiterin mit verschiedenen Ensembles und Sängern zusammen, u. a. mit dem Sinfonieorchester

St. Gallen und mit den Wiener Symphonikern.

 

Rahel Sohn Klavier

Rahel Sohn Achermann studierte an der Musikhochschule Winterthur Zürich bei Karl-Andreas Kolly (Lehrdiplom Klavier) und Ulrich Koella (Konzertdiplom für Klavierkammermusik, Liedbegleitung und Korrepetition).
Die Korrepetition und Konzertbegleitung von Chören bildet einen wichtigen Teil ihrer Arbeit (coro sonoro, Badener Kammerchor, Badener Vokalensemble, nZüK, Zürcher Singakademie, pro musica viva und viele mehr).
2018 Tournee in Deutschland und USA (Teilnahme am Yale International Choral Festival) mit dem ensemble cantissimo und Markus Utz. 
Liedbegleitung ist ihre grosse Leidenschaft, so tritt sie regelmässig mit verschiedenen Sängerinnen und Sängern auf, aber auch Kammermusik mit Streichern gehört zu ihrem Repertoire. Im Sommer 2019 fand im Rahmen der Chagallkonzerte im Fraumünster in Zürich die perfekte Verbindung statt – La Bonne Chanson von Debussy mit dem renommierten Bariton Michael Volle und dem Streichquartett Le Buisson Prospérant. 
Rahel Sohn Achermann ist seit 2004 als Korrepetitorin an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK angestellt. 
Kurse für Liedinterpretation besuchte sie bei Norman Shetler, Karl Engel, Hartmut Höll und Christoph Prégardien.
Mit dem Lieder- und Chansonprogramm «giorgio» war sie gemeinsam mit
ihrer Schwester Noëmi Sohn «Pro Argovia Artist 2012/13».
Wichtig sind ihr schon immer auch spartenübergreifende Konzerte, sei es mit Chören, Sängern, im Theater oder beim Begleiten von Lesungen.

In der Saison 2013-2015 gestaltete sie in der Stanzerei in Baden die Reihe PIANOPLUS.
Seit einigen Jahren Mitwirkung bei Kinderworkshops am Opernhaus Zürich.

 

Andrea Sutter Cello

 

Im Alter von sechs Jahren erhielt Andrea Sutter ihren ersten Cellounterricht an der Musikschule in Winterthur. In ihrer Jugend gewann sie mehrere erste und weitere Preise an verschiedenen Wettbewerben. 2008 schloss sie erfolgreich das Konzertdiplom bei Conradin Brotbek ab und 2010 folgte der Master of Musikpädagogik bei Raphael Wallfisch an der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 2010 ist Andrea Sutter Zuzügerin im Orchester der Oper Zürich und erhielt für die Saison 13/14  einen Zeitvertrag. Ausserdem spielt sie regelmässig im Sinfonieorchester St. Gallen und im Musikkollegium Winterthur. Immer wieder führen aussergewöhnliche Engagements sie auf Openair- und Musicalbühnen, sowie zum Beispiel mit der Mundartsängerin Sina, John Lord (Deep Purple), Donna Summer und weitere. Sie unterrichtet an der Musikschule in Erlenbach und wurde 2011 mit den Förderpreisen der Hans Huber-Stiftung und der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung ausgezeichnet.

 

Adam Taubitz Violine

Im Alter von fünf Jahren erhielt er den ersten Violinunterricht bei seinem Vater. Mit elf Jahren

debutierte er als Solist mit der Schlesischen Philharmonie und setzte später sein Studium in Freiburgim Breisgau bei Wolfgang Marschner fort. Taubitz war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wie z.B.bei Tibor Varga, Sion; Nicolo Paganini, Genua oder dem Ludwig Spohr Wettbewerb in Freiburg. 1989 wurde er 1. Konzertmeister des Sinfonieorchesters Basel unter Nello Santi. 1992 übernahm er diekünstlerische Leitung der Chamber Symphonie Basel und dazu von 1994 bis 1996 die Camerata de Sa Nostra in Palma de Mallorca.

Ab 1997 war er als 1. Stimmführer der 2. Violinen bei den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado engagiert. Seine musikalische Neugier führte ihn schon als Jugendlicher in verschiedene Musikrichtungen, wobei Jazz immer an erster Stelle stand. Aus diesem Grund lernte er autodidaktisch Trompete. 1999 gründete er The Berlin Philharmonic Jazz Group, mit der er als Violinist und Trompeter in ganz Europa und Japan auftritt. Zudem ist er auch festes Mitglied des Absolute Ensemble New York unter Kristjan Järvi und Primarius des Aura Quartetts Basel. Taubitz machte zahlreiche CD Einspielungen sowohl als klassischer Solist wie auch als Jazzmusiker. Seit 2004 veröffentlicht Taubitz seine Musik bei den Plattenfirmen TCB, Unit Records, EMI und Enja.

 

Nicole Vignoli-Erler Klavier

Nicole Vignoli-Erler studierte an der Musikhochschule Winterthur/Zürich bei Hans-Jürg Strub Klavier und erlangte 2002 das Lehrdiplom mit Auszeichnung. 2004 schloss sie das Konzertdiplom ab. 

2017 folgte das DAS Kirchenmusik Orgel an der ZHdK. 

Liedbegleitung und Korrepetition verschiedener Instrumente an den Kantonsschulen Rämibühl und Frauenfeld, sowie Organistinnentätigkeit im Raum Winterthur/Zürich.

 

Raimund Wiederkehr Tenor

Raimund S. Wiederkehr war Zürcher Sängerknabe und studierte nach der Matura Klavier (Konzertdiplom), Gesang (Operndiplom) und Komposition in Zürich, Bern und London. Zur Zeit absolviert er an der ZHdK ein Masterstudium in Chorleitung.

Solo-Engagements als Tenor führten ihn ans Opernhaus Zürich, ans Theater Biel-Solothurn, an die Oper Köln, an die Sommeroper Selzach SO und regelmässig an verschiedene Operettenbühnen. Auch in der Kleinkunstszene ist er anzutreffen (Bernhard-Theater, Casino-Theater Winterthur, Teatro Dimitri Verscio u.a.).

Daneben tritt er immer wieder mit Liederabenden in Erscheinung und mit den Tenorpartien der grossen Oratorien wie „Schöpfung“, „Elias“ u.a., vor allem aber als Evangelist in Bachs Passionen.

Als Theatermusiker leitete er Produktionen von „My Fair Lady“, „Niederdorfoper“, „Der schwarze Hecht“ u.a.

Seine Kompositionen (Theatermusik, Lieder, Kammermusik) wurden in London (Wigmore Hall), in Wien, in Zürich und Chur uraufgeführt.

Kirchenmusik, Chorleitung und Musikunterricht (Gymnasium) runden seine berufliche Tätigkeit ab.

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